Unser Engagement
2026
01.02.-30.04.2026: Der Landesverein führt eine Online-Befragung zur Nutzung der Tages- und Nachtpflege in Berlin durch.
Siehe: https://wir-pflegen.berlin/index.php/befragungen
Die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung wird in Berlin eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre sein. Tages-/Nachtpflegen können dafür einen wichtigen Beitrag leisten.
Die Inanspruchnahme der Tages-/Nachtpflege kann für Pflegebedürftige eine große Hilfe sein, um weiterhin in der häuslichen Umgebung zu verbleiben sowie Gemeinschaft zu erleben und so der Gefahr von Isolation und Vereinsamung entgegenzuwirken. Individuelle Fertigkeiten können gefördert werden. Pflegende An- und Zugehörige kann sie bei der Pflege spürbar entlasten Sie kann ihnen zudem Freiräume verschaffen, um Kraft zu schöpfen oder eigene soziale Kontakte zu pflegen sowie um Beruf und Pflege besser miteinander zu vereinbaren.
Alle zuhause versorgten Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 haben einen Anspruch auf die Leistung, wenn die häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist.
Derzeit nehmen allerdings trotz ihres potenziell großen Nutzens nur ca. 3 % der Pflegebedürftigen in Berlin sowie bundesweit nach Einschätzung der für Pflege zuständigen Ministerien Tages-/ Nachtpflegen in Anspruch. Für die Nachtpflege gibt es hierbei bisher zudem nur wenige Angebote.
Woran liegt das? Wer nimmt sie in Anspruch? Für wen ist sie besonders wichtig? Was behindert eine höhere Inanspruchnahme? Gibt es Bedarfe, die bisher nicht abgedeckt werden? Unterstützen Information und Beratung ausreichend beim Zugang zum Angebot? Was wird benötigt, um das Angebot passender und attraktiver zu machen? Das sind Fragen, denen wir, der gemeinnützige Verein „wir pflegen Berlin e.V.“, mit dieser Befragung insbesondere auf den Grund gehen wollen. Erhebungszeitraum ist der 01.02.2026 bis 30.04.2026
Antworten auf die zuvor gestellten Fragen können nur die Menschen geben, die auf diese Unterstützung angewiesen sind: Pflegebedürftige und/oder pflegende An- und Zugehörige. Mit Ihrer Beteiligung an der Umfrage können sie ihre Erfahrungen und ihre Wünsche in die Weiterentwicklung des Angebots in Berlin einbringen, dazu beitragen, es noch bedarfsgerechter zu gestalten und so auch selbst seine Zukunft mitgestalten.
Wir werden die Ergebnisse der Befragung auswerten, anonymisiert veröffentlichen und uns als Verein bei allen beteiligten Akteuren für ein bedarfsgerechtes Angebot an Tages-/Nachtpflege einsetzen, insbesondere auch im Landespflegeausschuss des Landes Berlin. Dort ist der Landesverein wir pflegen Berlin e.V. Mitglied.
Je mehr mitmachen, umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse!
Um dies zu erreichen, ist Ihre Unterstützung von großem Wert.
Unsere Bitte: Beteiligen Sie sich an der Befragung! Weisen Sie andere Pflegebedürftige und pflegende An- und Zugehörige auf die Befragung hin! Empfehlen Sie Ihnen die Teilnahme.
2025
11.2025: Der Landesverein, vertreten durch sein Vorstandsmitglied Herbert Probst, wird Mitglied im Landesbeirat für Menschen mit Behinderung.
08.10.2025: Der Landesverein veranstaltet den 3. Pflegepolitischen Dialog im Abgeordnetenhaus: Häusliche Pflege in großer Not – Ausufernde Kosten, fehlende Angebote – wie kann es weitergehen?
Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses Frau Seibeld übernahm erneut die Schirmherrschaft und eröffnete mit einem Grußwort.
Hier können Sie den Dialog nachverfolgen.
Download Landespflegeplan 2025
25.09.2025: Der Landesverein nimmt ausführlich zum Landespflegeplan 2025 Stellung.
Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat mit dem am 08.07.2025 vom Senat beschlossenen Landespflegeplan 2025 „Pflege in Berlin zukunftsfest gestalten“ (LPP 2025) eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung der pflegerischen Infrastruktur vorgelegt. Der LPP geht damit deutlich über den Landespflegeplan 2016 hinaus.
Aus Sicht des Landesvereins ist allerdings die Versorgungssicherheit in der häuslichen Pflege insbesondere aufgrund steigender Zahlen Pflegebedürftiger, eines sich abzeichnenden zunehmenden Mangels an beruflich Pflegenden, der ungelösten Probleme im Versorgungssegment live-in, erheblichen Defiziten in der Angebotsstruktur, Planungs- und Steuerungsproblemen sowie dem drohenden Rückgang der Unterstützungspotentiale der pflegenden An- und Zugehörigen zunehmend gefährdet. Die im LPP vorgesehenen Maßnahmen reichen für sich allein nicht aus, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Als Interessenvertretung pflegender Angehöriger sehen wir die Notwendigkeit, sie zu präzisieren und zu ergänzen. Dies gilt insbesondere für die Verbesserung der Datenlage, die Planung und Steuerung der Pflegeinfrastruktur, den Ausbau und die Weiterentwicklung der Pflege- und Entlastungsangebote, die finanzielle Absicherung von Sorgearbeit, die Optimierung der Informations- und Beratungsinfrastruktur, die finanzielle Untersetzung von Maßnahmen mit verbindlichen Finanzierungsplänen, die Partizipation informell Pflegender sowie die Entwicklung neuer Wege bei der Erweiterung des Potentials an Pflegenden bzw. ehrenamtlich Unterstützenden. Damit Absichten und Maßnahmen nachvollziehbar Verbesserungen der Versorgung bewirken und für die Menschen, die täglich Pflege leisten oder benötigen, spürbar werden, sind neben belastbaren lebensweltorientierten Daten zu Ausgangsbedingungen und Bedarfslagen nachvollziehbare Entwicklungsziele und messbare Zielvorgaben und Fristen bei den Maßnahmen unersetzliche Voraussetzungen. Dies gilt auch für die konkrete Einbindung der Betroffenen bei der weiteren Gestaltung der pflegerischen Versorgung.
Download Landespflegeplan 2025
Stellungnahme des Landesvereins wir pflegen Berlin e.V. zum
02.06.2025: Der Landesverein stellt in der 54. Sitzung des Fachausschusses Gesundheit und Pflege des Abgeordnetenhauses sein Vorhaben einer Befragung zur Situation der häuslichen Versorgung in Berlin vor.
Hier können Sie die Ausschusssitzung nachverfolgen.
Der Landesverein schlägt vor, auf der Basis einer Befragung zur aktuellen Versorgung für Berlin Handlungsbedarfe zur Sicherung der häuslichen Pflege abzuleiten und ein datengesichertes Monitoring zur Versorgungssituation in der häuslichen Pflege zu entwickeln.
Hintergrund ist, dass pflegende An- und Zugehörige in den letzten Jahren für immer mehr Pflegebedürftige Pflegeverantwortung übernommen. Ihr Anteil an der Versorgung der Pflegebedürftigen stieg von 50,9 % Ende 2013 auf 54,4 % Ende 2023. Pflegende An- und Zugehörige sind zudem in der Regel auch in den Fällen, in denen beruflich Pflegende unterstützen, sowie bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 1 an der Pflegebeteiligt. Auch in der vollstationären Pflege leisten Angehörige Wesentliches.
Im gleichen Zeitraum sank die Inanspruchnahme professioneller Pflegeangebote deutlich.
Der Anteil der Pflegedienste an der Versorgung der Pflegebedürftigen sank von 24,7 % Ende 2013 auf 20,7 % Ende 2023 und der Anteil der vollstationären Dauerpflege von 24,5 % Ende 2013 auf 13 % Ende 2023. Resultat dieser Entwicklung ist, dass Pflegebedürftigen und pflegenden An- und Zugehörigen immer weniger Entlastung durch professionelle pflegerische Unterstützung zur Verfügung steht.
Studien weisen aus, dass Pflegebedürftige in großem Umfang dringend benötigte Pflege- und Entlastungsleistungen nicht in Anspruch nehmen und bei immer mehr pflegenden An- und Zugehörigen die Belastungsgrenze erreicht bzw. überschritten ist. Belastbares Datenmaterial zur realen Versorgungssituation in den Berliner Pflegehaushalten, zum Bedarf an Pflege- und Entlastungsleistungen, zum Beitrag der Live In sowie weiterer an der häuslichen Pflege beteiligter Personengruppen und zum Zusammenwirken formeller und informeller Pflege steht allerdings nicht zur Verfügung.
Eine gesicherte Datengrundlage zur realen Versorgungssituation in den Berliner Pflegehaushalten ist jedoch dringlich. Die meisten Menschen wollen auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit möglichst lange zuhause zu bleiben. Der Vorrang der häuslichen Pflege ist zudem sozialpolitisch vorgegeben und real unumgänglich, da andere Versorgungsformen als Alternativen nicht zur Verfügung stehen. Und die Frage, wie die häusliche Pflege angesichts der zunehmenden Zahl pflegebedürftiger Menschen bei wahrscheinlich gleichzeitig abnehmendem Potential an beruflich Pflegenden künftig sichergestellt werden kann, ist auch in Berlin eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte.
Anbei die Kurzkonzeption „Monitoring der häuslichen Pflege in Berlin“ sowie die differenzierte Projektskizze „Befragung zur Situation der häuslichen Pflege in Berlin“ (Stand 19.05.2025)
17.03.2025: Der Landesverein schlägt in seinem Beitrag zum 1. Monitoring-Bericht der Berliner Landespflegebeauftragten eine Befragung zur Situation der häuslichen Versorgung in Berlin vor und fordert eine funktionierende pflegerische Notfallversorgung.
Der Landesverein weist in seiner Zuarbeit zum 1. Monitoringbericht (S. 62-64) auf die zunehmend prekärer werdende Situation in der häuslichen Pflege in Berlin hin. Benötigt wird ein zukunftsgerichtetes Zusammenwirken von Eigenverantwortung, über Sozialversicherung und Steuern finanzierten Leistungen, kommunaler Daseinsvorsorge und Zivilgesellschaft. Angesichts des Stellenwerts pflegender Angehöriger für die Versorgung empfiehlt er, den Fokus auf die häusliche Pflege zu legen und die pflegenden Angehörigen in die Lage zu versetzen, auch weiterhin Pflegeverantwortung übernehmen zu wollen und zu können. Hierzu schlägt er dem Land vor, mit einer Befragung zur Situation pflegender Angehöriger weitergehenden Aufschluss zu gewinnen und lösungsorientierte Handlungsempfehlungen zu erhalten. Angesichts der zunehmenden Versorgungsprobleme wird zudem dringend ein verlässlich funktionierendes, verbindlich finanziertes System einer pflegerischen Notfallversorgung benötigt. Der Landesverein legt dazu konkrete Vorschläge vor.
2024
Mai 2024: wir pflegen Berlin e.V. veröffentlicht die finale Fassung der Ergebnisse seiner 2022 durchgeführten Befragung zur Situation pflegender Angehöriger in der Corona-Pandemie und bringt Vorschläge ein, um für eine erneute Pandemie besser gerüstet zu sein.
Befragung zur Situation pflegender Angehöriger in der Corona-Pandemie
Schon vor der Corona-Pandemie waren pflegende Angehörige vielfach übermäßig stark belastet. Mit der Pandemie spitzte sich der Alltag für ältere Menschen, Menschen mit Pflegebedarf sowie deren An- und Zugehörige extrem zu. Die hohen psychischen Anspannungen, die mit jeder Pflegesituation einhergehen, wurden während der Corona-Pandemie durch Angst vor einer Ansteckung mit einem unberechenbaren Virus weiter erhöht. Gleichzeitig fielen im Rahmen des sogenannten ‚Lockdowns‘ viele Unterstützungsangebote und zusätzliche Hilfesysteme gänzlich weg. Das führte bei zu Pflegenden und ihren Angehörigen zu prekären bis dramatischen Situationen.
Mit seiner 2022 initiierten Befragung erfasste der Landesverein konkrete Erfahrungen pflegender Angehöriger aus über zwei Jahren Corona-Pandemie und arbeitete sie auf. Befragungsschwerpunkte waren:
- Persönliche Pflegesituation
- Coronabedingte Ausfälle und Hindernisse
- Impfung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
- Informationen für pflegende Angehörige während der Pandemie
- Besondere Belastungen und wichtige Hilfen
Ziel war insbesondere,
- zu erfahren, ob soziale Entscheidungsträger aus Sicht der pflegenden Angehörigen die häusliche Versorgung und die Belastungen für die Familien in ihren Pandemiekonzepten ausreichend beachten hatten
- Antworten zu erhalten, welcher Verbesserungsbedarf bei Maßnahmen und Unterstützungsangeboten besteht und
- konstruktive Vorschläge zu unterbreiten, wie das Berliner Unterstützungssystem für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige für kommende Anforderungen krisenfester gemacht werden kann.
Zentrale Forderungen und Wünsche, die pflegende Angehörige in der Umfrage formuliert haben, waren unter anderem:
- Vereinfachte und flexiblere finanzielle Unterstützung: So sollen finanzielle Mittel wie zum Beispiel der Entlastungsbetrag einfacher, z.B. durch vertraute Nachbarn, genutzt werden können.
- Ausbau von zugehenden und aufsuchenden Beratungsangeboten: Pflegende Angehörige wünschen sich mehr Hausbesuche von Ärzten sowie aufsuchende Beratungs- und Unterstützungsangebote „aus einer Hand“.
- Bessere soziale und finanzielle Absicherung der Pflegezeit: Es wird gefordert, die Pflegezeit besser im Hinblick auf Rentenansprüche anzurechnen und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unter Krisenbedingungen herzustellen.
- Kontinuierliche Sicherstellung und Ausbau von Unterstützungsangeboten: Während einer Pandemie soll die Versorgung durch Pflegedienste und durch Tagespflege oder Kurzzeitpflege nicht wegbrechen.
- Bessere Informationsversorgung: Es besteht der Wunsch nach einer zentralen Anlaufstelle, die schnell und unbürokratisch Informationen und Unterstützung für pflegende Angehörige bereitstellt, sowie nach einer schnellen, verständlichen und sachlichen Informationsweitergabe in Krisensituationen.
An der Befragung beteiligten sich 144 pflegende Angehörige.
12.02.2024: Der Landesverein nimmt an der Anhörung im Fachausschuss Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Abgeordnetenhauses zur Digitalisierung in der Pflege teil
Gerade in der häuslichen Versorgung können digitale Anwendungen die Selbständigkeit erhöhen, Zeit sparen und die Pflegequalität steigern. Der Landesverein brachte seine Expertise ein.
Wer mehr erfahren will, kann hier den Mitschnitt der Anhörung (von Minute 29:00 bis 2h:30:30) verfolgen.
Der Bundesverband wir pflegen e.V. hat bundesweit die kostenfreie App in.kontakt entwickelt. Sie bietet die Möglichkeit sich mit anderen pflegenden Angehörigen zu vernetzen und sich über Herausforderungen im Pflegealltag auszutauschen: zu jeder Zeit, an jedem Ort, zu jeder Frage – datengeschützt.
Bereits bestehende Lösungen sind im „Mein Technik-Finder“ - eine unabhängige Serviceleistung des Berliner Kompetenzzentrums Pflege 4.0 – zu finden.
Januar 2024: wir pflegen Berlin e.V wendet sich mit einem offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden und Pflegepolitischen Sprecherinnen und Sprecher des Abgeordnetenhauses Berlin anlässlich der Beratungen des Doppelhaushaltes 2024/2025
Hier finden Sie den offenen Brief:
Der Landesverein setzt sich in einem Offenen Brief differenziert und kritisch mit dem Entwurf des Senats für den Doppelhaushalt des Landes Berlin für die Jahre 2024/2025 auseinander und weist deutlich auf Stärken und Schwächen hin. Besonders kritisch sieht der Landesverein u.a., dass die Angebote und Modellvorhaben gemäß §§ 45c + d SGB XI in 2024 um 530.000 Euro gegenüber der für 2023 geplanten Summe (2.433 Mio Euro) gekürzt werden sollen. Das betrifft insbesondere die Kontaktstellen Pflegeengagement und Angebote zur Unterstützung im Alltag. Von diesen Einschränkungen sind pflegende Angehörige besonders betroffen.
2023
20.11.2023: wir pflegen Berlin e.V. nimmt an der Anhörung im Ausschuss für Gesundheit und Pflege teil: Welche Auswirkungen hat die Pflegereform auf die Pflegebedürftigen und deren Angehörige sowie auf die Pflegestrukturen und die Beschäftigten in Berlin?
Als Expert*innen waren Herr Martin Schölkopf, Leiter der Abteilung 4 (Pflegeversicherung und Stärkung) im Bundesministerium für Gesundheit, Andrea Asch, Vorständin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Heinrich Stockschlaeder für wir pflegen Berlin e.V. geladen.
Herr Stockschlaeder legte dar, dass das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) sowie weitere geplante Maßnahmen zwar vielfach richtige Schritte zur Verbesserung der Situation in der Pflege seien, allerdings die dringend benötigte grundlegende Strukturreform nicht umgesetzt wurde. Er ging dann auf die konkreten Auswirkungen des PUEG auf die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ein und brachte Verbesserungsvorschläge ein. Anbei eine Zusammenfassung. Die Sitzung, können Sie sich hier ansehen. Die Anhörung der Expert*innen beginnt ab Minute 50. Dem Beitrag von Herrn Stockschlaeder können Sie ab 01:09 bis 01:20 folgen. Danach folgen viele Fragen der Abgeordneten und dann nochmal Antworten der drei geladenen Expert*innen von 1:50-2:25.
19.06.2023: Der Landesverein setzt sich beim Ausschusses für Gesundheit und Pflege mit einer Stellungnah für eine Stärkung der Arbeit im Landespflegeausschuss sowie der Mitwirkungsmöglichkeiten der Vertretungen der Pflegebedürftigen und pflegenden An- und Zugehörigen ein.
Der Landesverein setzt sich mit seiner Stellungnahme für eine Stärkung der Arbeit im Landespflegeausschuss sowie der Mitwirkungsmöglichkeiten der Vertretungen der Pflegebedürftigen und pflegenden An- und Zugehörigen ein. Gegenstand ist u.a. die Aktualisierung der Webseite des Landespflegeausschusses, die Erleichterung von Kommunikation und Datenaustausch durch eine funktionierende Dokumentencloud, vor allem aber auch die Stärkung der Mitwirkungsmöglichkeiten der Vertretungen der Pflegebedürftigen und pflegenden An- und Zugehörigen.
04.2023: PM zum Koalitionsvertrag: Berlin als Pflegemetropole entwickeln!
Der Landesverein weist zum Start des neuen Senats auf grundlegende Defizite und Handlungsbedarfe in der häuslichen Pflege hin.
27.04.2023: PM Berlin Pflegemetropole
03.2023: Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der pflegerischen Versorgung in Berlin für die Legislaturperiode 2023 –2026
Der Landesverein legt konkrete lösungsorientierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung und Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung in 15 Arbeitsfeldern vor: von der Verbesserung der Datenbasis über die Weiterentwicklung der Planungs- und Steuerungsinstrumente bis hin zur Weiterentwicklung wichtiger Unterstützungsangebote.
Insbesondere geht es darum,
- die pflegenden Angehörigen als Rückgrat der pflegerischen Versorgung noch stärker in den Fokus zu nehmen,
- die Entwicklung der Pflegeinfrastruktur gezielter zu planen und zu gestalten,
- den Ausbau der Entlastungsangebote bedarfsorientiert zu befördern,
- gezielt Modelle zur Unterstützung spezieller Gruppen pflegender Angehöriger zu initiieren, zu befördern und an deren Finanzierung mitzuwirken,
- Information und Beratung zu verbessern und hierüber die Pflegesituation positiv zu beeinflussen sowie die Inanspruchnahme gesetzlicher Leistungsansprüche zu befördern,
- die Inanspruchnahme des Entlastungsbetrags flexibler und unbürokratischer zu gestalten,
- die schwierige Situation pflegender Eltern zu verbessern,
- die Betroffenenvertretungen im Landespflegeausschuss finanziell zu unterstützen sowie die Beteiligung der Betroffenen bei der Gestaltung der pflegerischen Infrastruktur zu
2022
09.2022: PM: Kostenkollaps in der Pflege verhindern Pflegehaushalte dauerhaft entlasten!
Der Landesverein setzt sich angesichts der zunehmenden Kostenbelastungen und Versorgungsdefizite für eine Deckelung der Eigenanteile in den Pflegeeinrichtungen, ein höheres Pflegegeld, mehr Plätze in der Kurzzeit- und Tagespflege sowie ein flexibles unbürokratisches Entlastungsbudget ein und fordert eine umfassende Pflegereform.
07.2022: PM: Kein Hitzekollaps für die häusliche Pflege
Der Landesverein fordert Hitzeschutzkonzepte und Sofortmaßnahmen für die Langzeitpflege, insbesondere auch in den Pflegehaushalten, in denen die Pflege allein von pflegenden Angehörigen getragen wird.
07.2022: PM: wir pflegen Berlin e.V. startet Umfrage unter Berliner pflegenden Angehörigen zu Pandemieerfahrungen und Verbesserungsbedarfen
Die Corona-Sommerwelle macht aktuell vielen Pflegehaushalten zu schaffen. Experten sagen einen erneuten Anstieg der Infektionen voraus. Zudem muss mit neuen Erregervariantengerechnet werden. Dies lässt für Herbst und Winter weitere Pandemie-Belastungen erwarten. Dabei waren die Rahmenbedingungen für eine gute Versorgung insbesondere im häuslichen Pflegebereich schon vor der Pandemie unzureichend. Bei vielen pflegenden Angehörigen ist die Belastungsgrenze erreicht oder überschritten. Um die Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge Berliner pflegender Angehöriger aus über zwei Jahren Corona-Pandemie zu erfassen und aufzuarbeiten, hat wir pflegen Berlin e.V. einen Fragbogen entwickelt und eine Online-Umfrage unter pflegenden Angehörigen gestartet. Der Landesverband wir pflegen Berlin e.V. wertet die Antworten anonymisiert mit wissenschaftlicher Unterstützung aus. Die Ergebnisse sowie die sich daraus ergebenden Vorschläge und Forderungen werden veröffentlicht. Der Landesverein wird sie anschließend gezielt mit der Politik diskutieren.
06.2022: Der Bundesverband wir pflegen e.V. legt in einem Schreiben Frau Senatorin Ulrike Grote detailliert die Gründe, die für die Berufung des Berliner Landesvereins in den Landespflegeausschuss des Landes Berlin sprechen, dar.
04.2022: wir pflegen Berlin e.V. reicht detaillierte Vorschläge zur Weiterentwicklung der Verordnung zum Landespflegeausschuss ein
Stellungnahme zum Entwurf der Verordnung zum Landespflegeausschuss
Der Landesverein reicht detaillierte Vorschläge zur Weiterentwicklung der Verordnung zum Landespflegeausschuss ein. Insbesondere handelt es sich zum einen um Vorschläge zur Präzisierung einzelner Regelungen. Zum anderen legt der Verein konkrete Vorschläge zur Stärkung insbesondere der Mitwirkung der pflegenden An- und Zugehörigen im Landespflegeausschuss vor. Hintergrund ist, dass die über 200.000 pflegenden Angehörigen derzeit das Rückgrat des Berliner Pflegesystems. Zur Sicherung der pflegerischen Versorgung werden ihre Leistungen auch in Zukunft zwingend benötigt. Dies erfordert es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sich möglichst viele Menschen auch weiterhin entscheiden können und wollen, Pflegeverantwortung in der Häuslichkeit zu übernehmen. Hierzu gehört, pflegende Angehörige zum einen als gleichberechtigte Partner in der Pflege anzuerkennen. Zum anderen müssen Vertreter pflegender Angehöriger gleichberechtigt mit am Tisch sitzen, wenn über ihre Angelegenheiten entschieden wird. Denn pflegende Angehörige wissen in erster Linie, wo Probleme sind, Weiterentwicklungen erforderlich sind und Ressourcen benötigt werden.